Der Feminismus tut niemandem etwas zuleide? Und Feminist*innen hassen keine Männer? Die baskische Aktivistin IRENE ergründet Gefühle, die Frauen im Patriarchat nicht zustehen. »Gewalt«, schreibt sie, »ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Doch der Feminismus gilt schon dann als extrem, wenn er friedliche Reformen fordert.« IRENE erzählt deshalb Geschichten von Frauen, die sich gegen patriarchale Gewalt schließlich auch gewaltsam gewehrt haben: wütende Frauen. Frauen, die ihre Peiniger getötet haben. Frauen, die militant gegen das Patriarchat kämpfen. Frauen, die Terroristinnen genannt werden. Ihre Porträts werfen die Frage neu auf, wie weit ein friedlicher Feminismus eine soziale Ordnung aufrütteln kann, die selbst nicht friedlich ist. »Im Gegensatz zu den Männern, die von Misogynie angetrieben töten«, so die Autorin, »töten Frauen, um zu überleben.«
Feministisch Morden - Buch
UnrastArtikelbeschreibung
- Kleine Abhandlung über anti-patriarchale Gewalt
- aus dem Französischen übersetzt von Lena Völkening
- ISBN: 978-3-89771-420-5
- Erscheinungsdatum 14. Mai 2025
- 104 Seiten
- von IRENE, feministische Aktivistin und Bloggerin
Herstelleradresse: Unrast Verlag, Fuggerstraße 13 a, 48165 Münster, DE, Email: vertrieb@unrast-verlag.de
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